13.02.2012 13:00 - 22:00
Comeniusplatz

In der Erinnerungskultur erscheint der 13.2.1945 als Zäsur, als Wendemarke in der Geschichte von Dresden. Wir wollen den Blickwinkel auf den 13.Februar in Dresden ändern. Vor der Momentaufnahme des 13.2. verblasst die jahrelange NS-Geschichte von Dresden. Eine Geschichte von Taten und Tätern, Rassenwahn und Antisemitismus, Denunziation und Verfolgung, Zwangsarbeit und Rüstungsproduktion. Wir wollen die Spuren der Täterinnen und Tätern aufnehmen und dabei einen Teil zu einer Sichtbarwerdung dieser Dresdener Geschichte leisten. Auf dem thematischen Spaziergang durch Dresden soll sowohl an prominente Nazitäter wie Martin
Mutschmann, Henry Schmidt und Ernst Wegner, als auch an den Alltag von Verfolgung und Ausgrenzung erinnert werden. Orte der Zwangsarbeit, Rüstungsproduktion und das Judenlager Hellerberg werden aus ihrer Vergessenheit zurück ins Bewusstsein geholt.

nopasaranplakat2012

Mächtig gebrodelt hat die Gerüchteküche in den letzten zwei Wochen. Vieles deutet daraufhin, dass die bundesweite Großdemonstration der Nazis eine Woche nach dem 13. Februar Geschichte ist. Damit das auch tatsächlich tatsächlich Wirklichkeit wird heisst es jetzt: Dran bleiben!

Nicht locker lassen!

Wir sind 2009 mit dem Anspruch angetreten den letzten bundesweiten Großaufmarsch der Nazis auf den „Müllhaufen der Geschichte“ zu befördern. 2010 haben die Nazis eine Niederlage erlitten, 2011 haben wir ihnen ein Desaster bereitet, machen wir 2012 den Sack zu!
Wir mobilisieren deswegen weiterhin für den 18. Februar nach Dresden.

Ein Aufruf des Bündnisses No Pasaran

31.01.2012 19:00
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)
plakat2012.jpg

In den vergangen zwei Jahren ist etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Ein breites Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben gemeinsam den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

30.01.2012 19:00
Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu Dresden 2012




07.02.2012 19:00
Curiohaus, Raum A, Rothenbaumchaussee 15
plakat2012.jpg

In den vergangenen zwei Jahren ist etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Ein breites Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen hat den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen. Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren.

Bustickets für die Fahrt nach Dresden können auf der Veranstaltung, im Schanzenbuchladen (Schulterblatt 55), im Schwarzmarkt (Kleiner Schäferkamp 46) oder im Infobüro des AStA der Uni (Von-Melle-Park 5) erworben werden.

17.01.2012 19:00
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)
Burschis

Jede_r hat bestimmt ein Bild im Kopf, wenn er_sie an Studentenverbindungen denkt: eine Gruppe Männer im Anzug oder in klassischem Gewandt der drei Musketiere - mit bunten Bändern um die Brust, einer seltsam wirkenden Mütze auf dem Kopf und einem Degen an der Seite. Insgesamt ein ziemlich altbackenes Auftreten. Doch ganz so harmlos wie es im ersten Moment den Anschein macht, sind Studentenverbindungen bzw. Burschenschaften nicht.

Aufkleber 2012 extrem autoritär

Auch im dritten Jahr wollen wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Keine Symbolpolitik, kein Händchen halten, sondern gemeinsam auf die Straße gehen um Europas ehemals größten Naziaufmarsch erneut zu stoppen bis er Geschichte ist. Kippen wir dabei zusammen die "sächsischen Verhältnisse" und drängen wir den Dresdener  Opfermythos weiter zurück. Neue Avanti-Aufkleberreihe zur Mobilisierung jetzt erhältlich! / Bundesweiter Antifa-Aufruf online! / 13. 02. Rundgang "Täterspuren" in Dresden! / Stellungnahme von No Pasaran zur Mobilisierung / Interview mit Dresden Nazifrei zur Mobilisierung

17.12.2011 15:00
Ansgarikirchof / Obernstraße

Am 4. No­vem­ber lös­ten eine ex­plo­die­ren­de Woh­nung und ein bren­nen­der Wohn­wa­gen Er­mitt­lun­gen aus, die zur bis dahin un­ent­deck­ten Na­zi-​Grup­pe Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Un­ter­grund (NSU) führ­ten. Min­des­tens zehn Tote und zwei Dut­zend zum Teil schwer Ver­letz­te im gan­zen Bun­des­ge­biet haben die Mör­der vom NSU nach bis­he­ri­gen Er­kennt­nis­sen zu ver­ant­wor­ten. Neun Men­schen wur­den von der Na­zi-​Grup­pe ge­zielt hin­ge­rich­tet, weil sie den Nazis als Aus­län­der und somit als Volks­fein­de gal­ten.

Enver Şimşek, Ab­durra­him Özüdoğru, Sü­ley­man Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Tur­gut, İsmail Yaşar, Theo­do­ros Boul­ga­ri­des, Meh­met Kubaşık und Halit Yozgat wur­den Opfer die­ses ras­sis­ti­schen Wahn­sinns. Wir wol­len am 17. De­zember mit vie­len Men­schen zu­sam­men kom­men, um ihrer ge­mein­sam zu ge­den­ken.

15.12.2011 19:30
Legienhof, Legienstr. 22
Seit Wochen überrollen uns Meldungen über die seit 13 Jahren aktive Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, die mindestens 10 Menschen ermordet haben soll. Einerseits verspüren wir Trauer, Entsetzen und Erschütterung, angesichts der Brutalität dieser Taten, die bislang von der Polizei „ausländischen Gangstergruppen“ zugerechnet wurden. Andererseits versp üren wir Wut und Ohnmacht angesichts der Tatsache, dass weder eine über hundertköpfige Ermittlungsgruppe noch die Landes- und Bundesämter für Verfassungsschutz in der Lage waren, diese Verbrechen früher aufzudecken, obwohl die bislang bekannten TäterInnen seit Jahren wegen gewalttätiger Naziaktivitäten gesucht wurden. Nun offenbart sich eine beängstigende Verstrickung staatlicher Stellen in Nazistrukturen sowie eine erschreckende Ignoranz gegenüber gefährlichen
AktivistInnen.
13.12.2011 19:00
Festsaal Kreuzberg

»In Sachsen geschehen Dinge, die könnte sich George Orwell nicht einmal vorstellen.«, so der Historiker W. Wippermann über die sächsischen Verhältnisse 2011. Im Kontext der Aktionen gegen den Naziaufmarsch im Dresden werden aktuell rund 500 Verfahren gegen Antifas geführt. Die Vorwürfe reichen von »Versammlungssprengung« bis zur »Bildung einer kriminellen Vereinigung« (§129). Unter dem Motto: »SACHSEN DREHT FREIstaat« organisiert der Berliner Koordinationskreis vom Bündnis »Dresden Nazifrei« gemeinsam mit der [ALB] eine Veranstaltung zur Repression, den Sächsischen Verhältnissen und Dresden nazifrei! 2012.

Auf dem Podium: Sven Richwin (Anwalt), »Sachsens Demokratie«, Caren Lay (DIE LINKE) und die Interventionistische Linke

09.12.2011 19:00
Pavillion (Raum 8- Eingang über Andreas-Hermes-Platz)

Die Repressionen gegen die GegnerInnen des Naziaufmarsches in Dresden sind ein Angriff auf uns alle! Auf unsere Strukturen, auf uns persönlich, vor allem aber auch auf unsere Art Politik zu machen. Entschlossener, organisierter Widerstand wird kriminalisiert und soll gespalten werden. Nicht zuletzt die Diskussionen um Blockadetrainings zeigt, dass es um mehr geht, als eine einzelne polizeiliche Maßnahme. Aber wir lassen uns weder spalten, noch verbieten, ausgrenzen oder stoppen!

Gemeinsam mit der Roten Hilfe Hannover und der [aah] laden wir dazu ein, sich über die Repressionen zu informieren und über Zukünftiges zu diskutieren.

Denn noch ist nach dem Aufmarsch, vor dem Aufmarsch und nur gemeinsam sind wir stark!

15.11.2011 19:30
Räucherei, Preetzer Straße 35, 24134 Kiel

In den 70er Jahren machten Rockergruppen von sich reden, die sich selbst als Nazis verstanden und teilweise organisierte Neonazis tatkräftig unterstützten. Mit dem Aufkommen der Skinheadbewegung war für solche Gruppen immer weniger Raum. Statt dessen entwickelte sich mehr und mehr ein Netzwerk von bundesweit, ja weltweit agierenden Rockergruppen, denen ihre eigenen Geschäfte wichtiger sind als die Verbreitung von Nazipropaganda.

Seit einigen Jahren kommt es allerdings vermehrt zu einer Vermischung von Nazi-und

Rockerszene. Rockergruppen veranstalten in ihren Clubheimen Konzerte mit bekannten

Nazibands, werben ganze Kameradschaften als Unterstützergruppen an. Führende Nazikader machen Karriere in Rockerclubs.

27.10.2011 18:00
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)

Du interessierst dich für linke Politik im weitesten Sinne, weißt aber nicht, wie die Szene-Landschaft hier so aussieht, welche Strukturen es an der Uni und in der Stadt gibt, was diese genau machen oder wen du ansprechen kannst? Wann ist wo Vokü? Was ist eigentlich das Gängeviertel? Oder wie kann ich mich an den Vorbereitungen zur Mietenwahnsinn-stoppen-Demo oder gegen den Castor-Transport beteiligen?

Die Veranstaltung wird am 1.11. ein zweites Mal stattfinden.

Videos

Dresden Nazifrei 2012