Energiekämpfe in Bewegung
Die Anti-Atom-Proteste des letzten Jahres waren gekennzeichnet durch eine bemerkenswerte Breite der Bündnisse und Aktionsformen, was insbesondere bei den Protesten gegen den Castor im Wendland zum «Erfolg» führte: Klimagruppen und Linksradikale, «alte» Anti-AKW-Zusammenhänge und «neue» CCS-Gruppen - viele waren mit ihren Themen dabei und alle verhielten sich solidarisch miteinander. Nichtsdestotrotz liegen die strategische Ziele und Motive durchaus unterschiedlich, sind Gruppen in unterschiedlichen (energie-) politischen Feldern aktiv.
Mit der Katastrophe in Fukushima haben die Debatten um einen Atomausstieg noch einmal ganz neuen Schwung erhalten: Was bedeutet diese Situation für die verschiedenen Akteure und ihre Arbeit in den kommenden Monaten; welche neuen Voraussetzungen ergeben sich hieraus für die Zusammenarbeit? Wie könnten gemeinsame strategische Schritte der gesellschaftlichen Linken hin zu einer ganz anderen Energiepolitik aussehen?
MIT: PETER DICKEL (ARBEITSGEMEINSCHAFT SCHACHT KONRAD E.V.),
DANIEL KNOPP (AG ENERGIEKÄMPFE DER INTERVENTIONISTISCHEN LINKEN BERLIN), AKTIVIST/IN AUS DER VORBEREITUNGSGRUPPE FÜR EIN KLIMA- UND ENERGIECAMP 2011
MODERATION: BERND BROUNS UND CORINNA GENSCHEL
VERANSTALTERINNEN: ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG IN KOOPERATION MIT DER KONTAKT
STELLE SOZIALE BEWEGUNGEN DER LINKSFRAKTION IM BUNDESTAG
