Veranstaltungsreihe zur argentinischen Militärdiktatur

Resistencia y Justicia – Widerstand und Gerechtigkeit in Argentinien

Am 24. März 1976 putschten die argentinischen Streitkräfte gegen die Regierung der Präsidentin Isabel Perón. Die Militärs hatten zwei grundlegende Projekte, die sie mit Gewalt durchsetzten: Die physische Vernichtung der linken Opposition und die Durchsetzung eines neoliberalen Wirtschaftsmodells.

 

Die erste Veranstaltung, am 25.10. um 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg, setzt sich mit der argentinischen Militärdiktatur und dem Widerstand gegen diese auseinander. Bei der Veranstaltung werden auch Zeitzeugen aus dem Widerstand sprechen.

 

Mit:

Gladys Amborto (Mit 15 Jahren beginnt sie sich in einer linken
Partei zu engagieren. Und ist darüber hinaus in einer Schüler_innengruppe aktiv. Mit 17 Jahren wird sie verhaftet ung gilt drei Jahre lang als "Verschwundene". 1978 flieht sie ins Exil nach Paris und Mexiko)

  • Andrea Benites-Dumont (Aktivistin in Studentengruppen, «Verschwundene» und im Exil aktiv bei der Menschenrechtsorganisationen «Comisión Argentina de Derechos Humanos» (CADHU), berichtet von ihrem Leben und ihren Arbeiten in linken Gruppen vor und zu Beginn der Diktatur)

 

In der zweiten Veranstaltung, am 1.11. um 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg, geht es um die deutsche Kollaboration mit der argentinischen Militärdiktatur und der Ablehnung jeglicher Verantwortung dafür bis in die Gegenwart.

 

Mit:

  • Ria Reich, IG Metall AK «Verschwundene»

  • Wolfgang Kaleck, Anwalt für «Verschwundene»

 

Weiter finden am 24.10 und am 31.10.201 um jeweils 15 Uhr im Kino FSK noch zwei audio-visuelle Buchpräsentationen zur »Bibliothek des Widerstandes« zum Thema statt. »Dass du zwei Tage schweigst unter der Folter…« und »Panteón Militar« sind die Titel der Präsentationen.

 

Orte:

Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130; 10999 Berlin.

Fsk-Kino, am Oranienplatz-Segitzdamm 2; 10969 Berlin

 

Organisiert werden die Veranstaltungen von Avanti- Projekt undogmatische Linke, dem Laika Verlag, dem Buchladen “Schwarze Risse“ und der Antifaschistischen Linken Berlin [ALB].

 

Mehr Infos zur Bibliothek des Widerstands

 

Die Veranstaltung findet mit finanzieller Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt.