29/12/2011Hamburg

Nachdem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet. Die Mieten der SAGA Wohnungen sollen um 3,7% angehoben werden. Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ stellt sich diesen Mieterhöhungen entgegen.

18/08/2011Berlin
03.09.2011 14:00
Auftakt: Hermannplatz

Die Mie­ten stei­gen ra­sant in Ber­lin. Für viele Mie­te­rin­nen und Mie­ter sind sie be­reits zu hoch. In der gan­zen Stadt wer­den Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men aus ihren Woh­nun­gen und ihrer Nach­bar­schaft ver­drängt. Mi­gran­tin­nen und Mi­gran­ten trifft es zu­erst, aber auch die Rent­ne­rin von ne­ben­an ge­nau­so wie den Hartz-​IV-​Emp­fän­ger oder die Al­lein­er­zie­hen­den. Es be­trifft uns alle, egal woher wir kom­men!

28/06/2011Berlin

Bereits seit einiger Zeit müssen MaklerInnen sich in acht nehmen - je unverschämter der veranschlagte Mietpreis, desto höher die Wahrscheinlichkeit ungebetenen Besuchs. Mit lauter Musik und penetrant guter Laune werden Wohnungsbesichtigungen kurzerhand zu "Fette-Mieten-Partys" umfunktioniert. Am vergangenen Sonntag war es mal wieder so weit. Die Firma "lion-Immobilien" lud in Berlin-Friedrichshain zur Begehung und die Partygäste kamen. "An dieser Wohnung ist was faul: 9 Euro pro Quadratmeter sind viel zu teuer" stand auf ihren Flugblättern. Sektkorken knallend sorgten sie dafür, dass die Normalität drastisch steigender Mieten zumindest für einen kurzen Moment durchbrochen wurde. Das reicht natürlich noch lange nicht: Wohnraum gehört vergesellschaftet!

http://www.youtube.com/watch?v=DPMKH8NOJ7E&feature=channel_video_title

29/05/2010Berlin
01.06.2010 19:30
Laika - Kultur&KiezKneipe - Emser Straße 131 - S&U Neukölln

 

Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen
und Cafes eröffnen. Zahlungskäftigeres Publikum zieht her. Damit einher
geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung.
Gentrification, so nennt sich das stadtpolitische Phänomen, das ähnlich
und zum Teil weiter fortgeschritten auch in anderen Bezirken wie
Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg beobachtet werden kann.
Maßnahmen des Berliner Senats wie die Quartiersmanagements und die
Ausrufung von Sanierungsgebieten schieben diesen Prozess an und
begleiten ihn.
28/04/2010Hamburg
01.05.2010 (All day)
Hamburg, Besenbinderhof & Park Fiction
In Hamburg wird es am 1. Mai drei Demonstrationen geben. Avanti ruft dazu auf, sich an einem MieterInnen- und Initiativenblock auf der Gewerkschaftsdemo und der Euromayday-Parade zu beteiligen.
Am Abend des 30. April wird es eine vom Erweiterten
Wohnzimmer und Avanti organisierte "Tanz in den Mai"-Party im Centro Sociale (Sternstraße 2) geben, auf der die Kapelle Herrenweide spielt.
28/04/2010Hamburg
Image

Rund 25 AktivistInnen der Initiative Droit au logement / Recht auf Wohnraum haben heute, am 27. April 2010, eine Wohnungsbesichtigung im Hamburger Karolinenviertel gestört, um auf den anhaltenden Wohnungsmangel und die überteuerten Mieten in Hamburg aufmerksam zu machen.




13/04/2010Berlin
08.05.2010 14:00
Berlin

Am 08. Mai 2010 will der Berliner Senat das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof öffnen. Endlich, könnte man meinen. Aber statt eines offenen Parks für alle BerlinerInnen plant der Senat ein Gelände mit strikten Öffnungszeiten, Wachschutz und Sicherheitszäunen.

 

 

Wir laden alle Initiativen und BewohnerInnen Berlins ein, sich am 8. Mai gegen die Verdrängung durch steigende Mieten und eine Stadtumstrukturierung von oben zu wehren. Die Eröffnung des Flughafengeländes eröffnet auch uns die Chance, unser Recht auf Stadt einzufordern!

02/02/2010Berlin

Im Neuen Deutschland wurde am 29.1. die Frage "brennende Autos - Ist das noch linke Stadtpolitik" diskutiert. Avanti hat sich mit einem Beitrag an der Debatte beteiligt.

09/09/2009Berlin
17.09.2009 13:00

Die Krise findet Stadt

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise verschärft die Situation in den Städten. Für die Stadt Berlin, die schon seit dem Bankenskandal bankrott ist, heißt das konkret, dass weitere Kürzungen im sozialen Bereich drohen. Die Verluste auch dieser Krise sollen von der Gesellschaft getragen werden, während die Gewinne privat bleiben. Wir haben genug von dieser Stadtpolitik von oben. Wir wollen gemeinsam darüber entscheiden, wie wir hier leben und wie wir das regeln. Wir übernehmen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

19/06/2009Berlin

Ende August diesen Jahres gab die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bekannt, dass das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof nunmehr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Die Senatorin hat allerdings ihre ganz eigene Vorstellung von „Öffnung“: Denn erst mal gibt es nur geführte Touren über das Gelände – die nicht umsonst sind, versteht sich.

Flugblatt von Avanti Berlin zur geplanten Besetzung des Ex-Flughafens Berlin-Tempelhof.

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