Alternativer Stadtrundgang: Mietenwahnsinn, Verdrängung und Widerstand in Hamburg
In Hamburg steigen die Mieten ins Unermessliche. Insbesondere in innenstadtnahen Lagen werden bei Neuvermietungen inzwischen oft Preise verlangt, die für NormalverdienerInnen oder Studierende unbezahlbar sind. Diese Entwicklung ist kein Zufall: Sie ist das Produkt einer Politik, die sich hauptsächlich um die Verwertungsinteressen der Immobilienbesitzer und nicht um die Bedürfnisse der Menschen die hier leben schert. Gut verdienende Menschen sollen in die Stadt gelockt werden und die ärmere Bevölkerung wird aus innerstädtischen Gebieten vertrieben. Aber dagegen formiert sich ein wachsender Widerstand: Seit zwei Jahren haben sich verschiedenste Initiativen aus NachbarInnen, KünstlerInnen und Stadtteil-AktivistInnen zusammengeschlossen. Die gemeinsame Klammer für die unterschiedlichen Kämpfe gegen Verdrängnung von MieterInnen oder für selbstbestimmte Räume ist die Forderung nach einem Recht auf Stadt. Auch wenn die auch als “Gentrifizierung” bekannte Entwicklung noch nicht gestoppt werden konnte, kann die Recht-auf-Stadt-Bewegung inzwischen einige erstaunliche Erfolge verbuchen.
Bei dem Stadtrundgang werden wir zu verschiedenen Orten des Widerstands gehen und vor Ort über die jeweiligen Auseinandersetzungen informieren. Weil auch die Universität immer wieder Schauplatz von Kämpfen um Räume war, wird es am Anfang kurz über das Unigelände gehen. Danach geht es zum Gängeviertel und von dort aus in die Schanze.
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Personen aus der NPD, Freien Kameradschaften sowie Angehörige der neofaschistischen oder rechtspopulistischen Szene sind von den Veranstaltungen nach §6 VersG. ausgeschlossen.



