31.01.2012 19:30
Paradox (Bernhardstraße 10-12)

 

Vortrag und Diskussion mit Matt Kearney (Wisconsin/USA)

 

Zeitgleich zum ägyptischen Aufbruch auf dem Tahrir-Platz in Kairo, kam es im März 2011 im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin zu Protesten gegen ein Gesetzespaket, das die Rechte der Gewerkschaften drastisch beschneiden sollte (Verlust der Tarifautonomie) und höhere Beiträge zu den Sozialversicherungen sowie massive Einsparungen zu Lasten der unteren und Mittelschichten beinhaltete. Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen diesen Angriff der republikanischen Regierung stürmten mehrere tausend Menschen das Parlamentsgebäude und hielten es über zwei Wochen lang besetzt. Im September kam es dann mit "Occupy Wall Street" zu einer Massenbewegung, die sich von New York aus international ausbreitete.

01.02.2012 19:00
AKZENT, Hüxstr. 83-85 (Eingang Nr. 79)

Wir hatten bei der Syrien-Veranstaltung in Lübeck am 14.12.2011 vereinbart, zu einem Treffen einzuladen, um dort gemeinsam zu überlegen, wie wir hier vor Ort die syrische Revolution unterstützen können. Dieses Treffen soll nun stattfinden am

Mittwoch, 1. Februar um 19 Uhr im AKZENT, Hüxstr. 83-85 (Eingang über Toreinfahrt Nr. 79)

01.02.2012 19:00
Gängeviertel, Valentinskamp
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Zeitgleich zum ägyptischen Aufbruch auf dem Tahrir-Platz in Kairo, kam es im März 2011 im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin zu Protesten gegen ein Gesetzespakat, das massive Einsparungen im Sozialbereich beinhaltete und die Rechte der Gewerkschaften drastisch beschnitt. Auf der Veranstaltung wird der Aktivist Matt Kearney über die Parlamentsbesetzung in Madison ebenso berichten wie über die Auswirkungen der Krise in den USA und die Perspektiven der dortigen Occupy-Bewegung.

25.01.2012 16:00 - 18:00
Wo HU Berlin, Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b, Raum 002
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Beschreibung

...schön wärs. Hunderte Bewerbungen auf ein WG-Zimmer, total überfüllte Studierendenwohnheime, richtige teure, schäbige Wohnungen. Nicht nur die Vorlesungssäle sind megaüberfüllt, auch der Standort Berlin scheint kaum noch Platz zu haben für Leute, die eine Wohnung suchen.

25.01.2012 19:30
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34
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Wer denkt bei dem Stichwort Mikrokredite nicht an Bangladesh, Armutsbekämpfung, Gemeinwohl? Das positive Image der Mikrokredite als Strategie gegen Armut hält sich bis heute. Nicht zuletzt wegen Muhammad Yunus, über den Entwicklungsminister Dirk Niebel sagt, er habe »mit der Grameen Bank vorgemacht, dass man auch mit ganz armen Menschen nachhaltige Bankgeschäfte tätigen kann«. Dafür bekam Yunus 2006 den Friedensnobelpreis und wurde zum Symbol des guten Samariters.

27.01.2012 19:00 - 29.01.2012 18:00
TU Dresden
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Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur: in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt … überall gehen Menschen auf die Straße. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissverständlich, dass eine neue globale Generation von Ungehorsamen, Empörten und Wutbürger_innen entstanden ist. Gegen Prekarisierung, Perspektivlosigkeit und erstarrte Autoritäten entsteht die Forderung nach direkter Demokratie und Partizipation an politischen Entscheidungen.

17.11.2011 14:00
Treffpunkt im Café L'Astaire auf der AStA Etage, Uni Bremen

Im Rahmen des Aktionstages Occupy Education veranstalten wir einen Workshop zur Kritik der Chancengleichheit.
Dass es bei der Vergabe von Studienplätzen oder Jobs chancengerecht zugeht und niemand unfair behandelt wird, ist erklärtes Ziel unabhängig jeder politischen Couleur. Da stellt sich die Frage, ob Chancengleichheit entweder so klasse ist, dass alle davon überzeugt sind, oder ob es sich schlicht um einen sehr biegsamen Begriff handelt. Zumindest gibt es reichlich Anlass, sich den Begriff mal näher anzuschauen – was verbirgt sich dahinter und wo sind die Grenzen der Chancengleichheit?
Im Workshop wollen wir mit euch anhand einiger Thesen die Idee der Chancengleichheit genauer untersuchen und kritisch diskutieren.

20.10.2011 18:00
Alexanderplatz

In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner Wohnungsmarkt immer  lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.

Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen“, zu der das europaweit aktive und der Deutschen Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24 einlädt.

27.10.2011 18:00
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)

Du interessierst dich für linke Politik im weitesten Sinne, weißt aber nicht, wie die Szene-Landschaft hier so aussieht, welche Strukturen es an der Uni und in der Stadt gibt, was diese genau machen oder wen du ansprechen kannst? Wann ist wo Vokü? Was ist eigentlich das Gängeviertel? Oder wie kann ich mich an den Vorbereitungen zur Mietenwahnsinn-stoppen-Demo oder gegen den Castor-Transport beteiligen?

Die Veranstaltung wird am 1.11. ein zweites Mal stattfinden.

20.10.2011 19:00
Café Knallhart

Am 29.10.2011 findet die große Bündnisdemonstration “Mietenwahnsinn stoppen! Wohnraum vergesellschaften”(www.mietenwahnsinn.de) statt. Auf der Info-Veranstaltung geht es um die Hintergründe zu steigenden Mieten und Gentrifizierung in Hamburg. Und natürlich darum, wie es anders laufen kann und wie wir eine andere Politik erkämpfen können.

13.10.2011 16:00
Treffen vor dem Pferdestall (Allende-Platz 1)

Bei dem Stadtrundgang werden wir zu verschiedenen Orten des Widerstands gehen und vor Ort über die jeweiligen Auseinandersetzungen informieren. Weil auch die Universität immer wieder Schauplatz von Kämpfen um Räume war, wird es am Anfang kurz über das Unigelände gehen. Danach geht es zum Gängeviertel und von dort aus in die Schanze.

26.10.2011 19:30
CVJM, Gr. Petersgrube 11

Veranstaltung mit Pedram Shahyar, Aktivist und Sozialwissenschaftler, der in diesem Jahr mehrfach in Kairo war und aus erster Hand berichten kann.

25.10.2011 19:00
30161 Hannover, Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon, Lister Meile 4
Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus Angriff der Eliten. Ein neues Bündnis von Mob und Elite? 25.10.2011 19:00 30161 Hannover, Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon, Lister Meile 4

Angriff der Eliten

Ein neues Bündnis von Mob und Elite?

Fünf Jahre nach der Einführung von Hartz IV ist eine stabile "Unterschicht" zementiert worden. Wurde im vorletzten Jahr noch die Existenz dieses "Prekariats" thematisiert und die steuerlichen Milliardengeschenke für Banken und Konzerne kritisiert, wird seit eineinhalb Jahren verstärkt über "Integration" und "Leistungsverweigerer" debattiert. Die Devise ist: „Nicht das System produziert Armut, sondern die Armen produzieren Systemstörungen“. Sloterdijk fordert ein Wahlrecht, dass "Leistungsträger" besser stellt, Westerwelle sieht "spätrömische Dekadenz" bei SozialleistungsempfängerInnen und Norbert Bolz streitet gegen die "Denkblockaden die im nachträglichen Kampf gegen die Nazis entstanden sind" und fordert eine rechte Partei. Zuletzt hat Sarrazin es geschafft die Debatten um "Integration", "Selektion" "Sozialsysteme" und "Islam" zusammenzubringen und damit eine Feinderklärung gegen als Moslems markierte Menschen zu verankern.

Referent: Volker Weiß, Autor des Buches “Deutschlands Neue Rechte – Angriff der Eliten – Von Spengler bis Sarrazin”

Ort: Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

29.10.2011 13:00
Millerntorplatz (U-Bahn St. Pauli)
mietenwahnsinn229x170

Die geplante Veröffentlichung des Mietenspiegels im Herbst nehmen wir zum Anlass, unsere Wut und Empörung über die Hamburger Wohnungspolitik auf die Straße zu tragen und unsere eigenen Vorstellungen vom Wohnen und Leben in einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen durchzusetzen.

23.11.2011 19:00
Centro Sociale, Sternstraße 2

Die Forderung nach ‚Elite‘ hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur ‚Elite‘ wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre ‚Rasse‘, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.